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Monstre 2000 - Epilog

(Mit freundlicher Genehmigung vom Comité)

 

Me froggt sich bi so Körperwälte,
was ächt bi uns fir Wärt no gälte.
Me froggt sich, wo sinn doo no d Gränze
bim transparänte Bligg in d Ränze,
wenn im makaabre Gaischterraige
sy aim dr Dootedanz wänn zaige,
und wemme halbi Mentschesippe
bis uff d Gnoche losst lo strippe?

 

Wenn d Gaffer sich in raue Mänge
in s dekadänte Baihuus dränge,
sich zmitts in Näärvesträng und Seene
an kalti Gnochegrischt dien leene,
zwische de Gallestaibrich, Niere
und Hiirni ummenandflaniere,
als Franggestai in d Kuttle glotze,
denn finde miir daas schlicht zem k....eerble.

 

Mir z Basel bruuche nundefaane
kaini morbyyde Gaischterbaane,
denn, was bi uns drin in versteggt isch
isch ebbis, wo scho lang entdeggt isch:
Das isch kai Blaschtykaat, kai schääbig,
das isch e Gaischt, und dää isch lääbig,
und kunnt au ooni Ydrittsgäld
e jeedes Joor drey Dääg uff d Wält:

 

Alti Dante:

Ych gheer zue dääne soogenannte
woolbekannte Alte Dante.
Es giengt jo gaar nid ooni mii,
will ych nämmlig d Frau Faasnacht bii!

 

Blätzlibajass:

Ych bi dr Bajass mit de Blätzli.
Y drummle d Määrmeli und d Mätzli
und dängg bi jeedem zwaite Straich,
dass y dermit dr Blocher braich.

 

Harlekin:

In glaine Gasse, rueigen Egge
ka me dr Harlekin entdegge.
Miir finde - eerlig gsait - am eentschte
und sälber halt die allerscheenschte.

 

Ueli:

Als Ueli mit de hälle Schälle
saag ich my Mainig alle sälle,
wo uns im Roothuus bim regiere
allewyyl uff s Glattyys fiere.

 

Stänzler:

Mit em alte Stänzler bassysch
Traditionsbewusst und glassysch
Zem hälle Pfiff und dunggle Straich
No dausig Joor an Morgestraich.

 

Waggis:

Die, wo mer z Basel Waggis haisse,
sinn die, wo mit de Räppli schmaisse
und bim lute Intrigiere
ganz e groossi Schnuure fiere

 

e Binggis mit ere Schueschachtle-Laarve:

Au miir glaine Binggis griege
Scho alles mit vo däm Vergniege,
wenn miir mit unsere siibe Sache
afeen zämme Faasnacht mache

 

Daas sinn e Dail vo dääne alte
lieb vertraute Faasnachtsgstalte,
wo mänggmool häärzig sinn und biider,
und zwischenyynen aber wider
mit Schnitzelbängg und Väärs, wo sitze,
mit Pointe, Helge, Ryym voll Spitze
e jeedem, wo dr Witz verstoot,
saage wänn, wo s duure goot.

 

Dr 13. Meerz stoot vor dr Diire.
Denn kemmen alli hindefiire
zem im groosse Faasnachts-Raige
sich vor dr beschte Syte zaige,
zem saage, wo aim d Schue dien drugge,
und wider e bitz zämmerugge,
zem s graue Joor uff d Syte schiebe
und wider gueti Frindschaft iebe.

 

Wenn d denn us de glaine, dunggle
Gasse gseesch d Ladäärnli funggle,
denn grääbelets am ganze Rugge
und mechtscht die ganzi Wält verdrugge.
Und, wenn vor luter Faasnacht gniesse
au zwai, drey Fraide-Drääne fliesse,
denn muess sich doorum niemerts schämme.
Denn wisse mer: Mer gheere

                                                     zämme!

 

   

 
   

Letzte Aktualisierung: 6 January, 2006 S'Copyright lyt by de Stänzler
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